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Sie befinden sich in: Wissenwertes Wunderwerk Feder - Vom Dino zum Vogel Wie ist der Vogel entstanden? [Druckfreundliche Ansicht]
Wunderwerk Vogelfeder - Vom Dinosaurier zum Vogel




Die Entwicklung vom Saurier zum Vogel dauerte Millionen von Jahren.

Wie ist der Vogel entstanden?

150 Jahre lang haben die Paläontologen weltweit in Steinbrüchen recherchiert. Jetzt können die Forscher die Entwicklung der Feder anhand von Fossilien belegen und ebenso, wie sich dank dieser genialen evolutionären Konstruktion über Jahrmillionen Saurier in Vögel verwandelt haben.

 

Archaeopteryx – entdeckt 1860 in einem Kalksteinbruch nahe des bayrischen Solnhofen – lieferte den Beweis, dass Vögel aus alten Reptilien, den Sauriern, entstanden sind. Der krähengrosse Urvogel wies sowohl Reptilien- als auch Vogelmerkmale auf. Wie Reptilien besass er einen Kiefer mit Zähnen sowie einen gestreckten Körper mit einem langen Schwanz. Sein vogelähnlichstes Merkmal war das Federkleid. Die Vordergliedmassen ähnelten bereits den Flügeln der heutigen Vögel. Die Hand hatte aber drei deutlich getrennte Finger mit gekrümmten Krallen.

 

Vogelfedern und Reptilienschuppen bestehen aus dem gleichen Material: Keratin. Ein weiterer Beweis für die Reptilien-Verwandschaft.

 

 

 

 

 

 

 


Schritt für Schritt zum Vogel

 

Bereits der Saurier Sinosauropteryx hatte primitive Federn, vermutlich zur Wärmeisolierung. Gut bewegliche Arm- und Handgelenke – anatomische Voraussetzung für die Flügelentwicklung – halfen dem Velociraptor beim Beutegreifen. Der mächtige und vielleicht gänzlich befiederte Raubsaurier Unenlagia konnte seine kurzen Vorderarme schon wie Flügel auf und ab bewegen, um beim Lauf die Balance zu halten. Der schnellfüssige Caudipteryx besass an Armen und Schwanz primitive Federn. Protarchaeopteryx verfügte zwar schon über längere befiederte Vorderarme, aber seine Federn waren noch symmetrisch und damit aerodynamisch unzulänglich. Archaeopteryx erhob sich als erster auf grossen Schwingen in die Luft. Und Eoalulavis weist eine Alula (Daumenfittich) auf, mit der er wie eine moderne Krähe beim Langsamflug manövrieren konnte.

 

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Konzept / Gestaltung: Herbert und Katharina Haefelin