Was sagt der Volksmund?

Sich mit fremden Federn schmücken: Sich anderer Verdienste aneignen, mit fremdem Gute prahlen. Die Redensart geht zurück auf die Fabel von der Krähe, die sich mit Pfauenfedern schmückte.
Federn lassen: Schaden erleiden. Geht zurück auf das Bild des Geflügels, das in einer Falle oder Schlinge gefangen ist und bei der Befreiung Federn verliert.
Jemandem eine Feder ausrupfen: Ihn betrügen, schädigen, übervorteilen.
Jemandem eine Feder durch die Nase ziehen: Ihn belügen, ihm etwas aufbinden. Belegt bereits bei Andreas Gryphius.

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Federn in den Wind schütten: Sinnloses tun.
Wo wird er seine Federn hinblasen? Diese Redewendung hat ihre Wurzel im Volksglauben, die Richtung der Wanderschaft durch eine in die Luft geblasene Feder bestimmen zu lassen. Belegt seit 1580.
Ohne Federn fliegen wollen: Etwas wagen, wozu die Mittel fehlen.
Von den Federn aufs Stroh kommen: Verarmen. Dagegen bedeutet zu Federn kommen zu Wohlstand gelangen.
Nicht viel Federlesens machen: Nicht viel Umstände machen.
Aus Lutz Röhrich: «Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten» 
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