Wasser ist zum Waschen da, und mit dem Körperfett aus der Bürzeldrüse werden die Federn geglättet und das Gefieder repariert. Deshalb ist Gefiederpflege für Vögel überlebenswichtig.
Warum putzt der Vogel sein Gefieder?
Vögel baden im Wasser oder Sand, sie ordnen, putzen und glätten ihr Gefieder, indem sie es mit dem Schnabel durchknabbern. Dabei werden die gelösten Verbindungen zwischen den Haken- und Bogenstrahlen wieder geschlossen und Fremdkörper sowie Parasiten entfernt. Die meisten Vögel haben direkt über dem Schwanzansatz eine Bürzeldrüse. Diese Drüse produziert ein Wachs, das der Vogel mit seinem Schnabel über die Federn
verteilt. Wahrscheinlich erhält das Bürzelwachs die Elastizität der Feder, sorgt für deren Haltbarkeit und verhindert vermutlich Pilzbefall. Einige Vogelarten haben statt der Bürzeldrüse so genannte Puderdunen. Sie benutzen beim Putzen also kein Fett, sondern einen talkumähnlichen Puder, den diese Dunen abgeben.