Von innen gewärmt: Der Vogel-Briefkasten für erkrankte oder verletzte Vögel, die ausserhalb der Öffnungszeiten zur Voliere gebracht werden.
Ein "Brief-Kasten", der Leben retten kann
Es geschieht nur all zu oft: Passanten finden beim Abendspaziergang einen geschwächten oder erkrankten Vogel. Doch wohin mit dem Tier? Für derartige Situationen hat die Voliere-Gesellschaft Zürich bereits 1957 zwei Vogel-Briefkästen eingerichtet. Dabei handelt es sich um zwei kleine Vogelkäfige, die von aussen wie von innen zu öffnen sind. Diese Einrichtung erlaubt es Passanten, einen verletzten Vogel bis zur Grösse einer Taube auch ausserhalb unserer Öffnungszeiten abzugeben. Die Käfigboxen sind von innen gewärmt und werden morgens von den Tierpflegerinnen kontrolliert.
Verletzungsgefahr vermeiden
Setzen Sie den aufgefundenen Vogel möglichst in einen mit etwas Heu und/oder Zeitungen ausgepolsterte Schuhkarton, den mit Sie zuvor mit ausreichend Luftlöchern versehen haben. Auf diese Weise bleibt er warm und kann sich nicht weiter verletzen. Die Tierpflegerpflegerinnen werden ihn am Morgen finden und betreuen.