Strausswachtel-Päarchen und ihr gedecktes Hügelnest.
Steckbrief
Grösse:
27 cm
Gewicht:
ca. 190 g
Verbreitungsgebiet:
Burma, einige Inseln des Mergui-Archipels, Malaysische Halbinsel, Sumatra und Borneo
Lebensraum:
Bambushaine und mit dichtem Buschwerk bestandene Kahlschläge inmitten des Hochwaldes
Nahrung:
Scharren nach Kleintieren, Insekten und heruntergefallenen Waldfrüchten
Ein in der Grösse etwa zwischen Wachtel und Rebhuhn stehendes Waldhühnchen, einzige Art der Gattung Strausswachteln. Beide Geschlechter weisen auf der Stirnmitte ein Büschel langer borstenartiger Federn auf. Der Hahn trägt ausserdem auf dem Hinterkopf einen dichten Schopf aus langen zerschlissenen Federn. Halten sich tagsüber auf dem Erdboden und nachts auf den Bäumen auf. In gut bepflanzten Volieren fühlen sich Strausswachteln schnell heimisch. Mit ihren Füssen machen sie weit nach
vorne ausladende Bewegungen – das charakteristische Scharren auf dem Erdboden. Sie fangen jedoch auch geschickt grössere Insekten, etwa Heuschrecken, aus der Luft. Das Paar hält treu zusammen. Es baut ein kleines, gedecktes Hügelnest aus Zweigen und trockenen Blättern und baut mit Grashalmen einen kleinen Eingang in Tunnelform. Gelegegrösse: 4-5 Eier, Brutdauer: ca. 18 Tage. Nachzucht in der Voliere am Mythenquai in Zürich bereits gelungen.
Text / Fotos: Herbert und Katharina Haefelin, Oliver Kehl