Mythenquai 1       CH - 8002 Zürich       044 - 201 05 36      info@voliere.ch

 

StartseiteÜbersichtDownloadNutzungsbedingungenKontaktImpressum


Aktuell
Wir über uns
Impressionen
Unsere Vögel
Volieren-Besuch & -Service
HelpBird-Vogelpflegestation
Vogel-Pension
Erhaltungszucht der Voliere
Wissenwertes
Mitglied- und Patenschaften
Donatoren & Sponsoren
Kunst- & Sonderausstellungen
Medienecho
Videos
Links
Online-Shop
Sie befinden sich in: Unsere Vögel Tukane Rotschnabel-Tukan [Druckfreundliche Ansicht]

Rotschnabeltukan (Ramphastos tucanus)






Der Rotschnabel-Tukan imponiert mit einem gewaltigen, aber äusserst leichten Schnabel.

Steckbrief

Grösse: 44-55 cm 
Gewicht: ca. 700 g 
Schnabellänge: 16-17 cm 
Verbreitungsgebiet: SO-Venezuela, Guyana, Surinam, N-Brasilien 
Lebensraum: Tropische Gebirgsregionen, Niederungen bis 1100 m Höhe, Regenwald, aber auch an Flüssen und Seen 
Nahrung: Früchte, Beeren, Kleinsäuger, Vögel 



Neugieriger Rotschnabel-Tukan

Die Heimat des Rotschnabel-Tukans (Ramphastos tucanus) liegt im Süden Venezuelas, in Guyana und Surinam sowie in Brasilien nördlich des Amazonas. Der neugierige Rotschnabel-Tukan ist bis in Höhen von 1100 Metern anzutreffen; ebenso ist er in tropischen Wäldern, an Flüssen und Seen zu finden. Die Vögel halten sich mit Vorliebe in den höchsten Baumwipfeln auf. Ihre Rufe sind manchmal leise, manchmal laut und schrill. Rotschnabel-Tukane brüten in Baumhöhlen. Schon 1758 wurden die Rotschnabel-Tukane von Linnaeus beschrieben. Sie gehören zu den ersten Tukanen, die lebend nach Europa


gelangt sind und in Tiergärten beobachtet werden konnten. Sie ernähren sich in erster Linie von Früchten und Beeren, verschmähen aber tierische Kost durchaus nicht. Der Schnabel des Tukans ist trotz seiner gewaltigen Grösse sehr leicht. Er ist ausgesprochen dünnwandig und bildet in seinem Innern ein hohlzelliges Knochengewebe. Die hohlen Lufträume im Schnabelinnern sind von einem feinen Netzwerk dünner knöcherner Bälkchen durchzogen. Diese sind so geordnet, dass sie den Druckwirkungen von aussen standhalten, so dass der Schnabel trotz seiner Leichtigkeit äusserst stabil ist.


 

Text / Fotos: Herbert und Katharina Haefelin, Oliver Kehl

Literatur: Heinz Sigurd Raethel «Wildtauben – Haltung, Pflege und Zucht».