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Sie befinden sich in: Kunst- & Sonderausstellungen Archiv der Kunst- und Sonderausstellungen Maya von Moos - Naturnah (2005) [Druckfreundliche Ansicht]
Maya von Moos - Naturnah

 

Eine Kunst-Ausstellung zugunsten der Voliere Zürich

 

Sie ist ein Multitalent: Maya von Moos, Malerin, Grafikerin, Langstreckenläuferin und mit Leib und Seele Natur- und Tierschützerin. Im Jahr 2005 stellt die 58-jährige Wahl-Tessinerin erstmals ihre faszinierenden Gemälde und Zeichnungen in der Voliere Zürich am Mythenquai 1 aus. Fünfzig Prozent des Verkaufserlöses spendet Maya von Moos der Voliere Gesellschaft.

 

So vielseitig wie die Natur sind auch die Gemälde und Zeichnungen der Maya von Moos. Ob grosse Blumenbilder in kräftigen Farben oder zarte Naturmotive, festgehalten mit Tusche oder Bleistift, die Kunstwerke der zierlichen Malerin strahlen stets Ruhe und Ausgeglichenheit aus, streicheln die Seele des Betrachters. Die Künstlerin selbst kennt das Wort Ruhe aber kaum. Für die gebürtige Zürcherin, deren Urahnen aus dem Obergoms Urserental stammen und die seit 1996 in Gerra Piano im Tessin lebt, scheint das Leben eher eine endlose Aneinanderreihung von Marathonläufen zu sein, bei dem die überaus bescheidene Künstlerin gemäss ihrem Motto „Mein Ziel ist das Ziel" stets mit Begeisterung die nächsten Herausforderung sucht.

 

Aber so ist das schon seit ihrer Jugend. Im französischen Roc Brunnes lernt Maya von Moos den Beruf der Grafikerin. Kaum hat sie mit dem Malen begonnen, besucht sie fortbildende Kurse in der Fachrichtung Ikonenmalerei und beginnt sogar ihre Farben mit Naturpigmenten, Eigelb, Essig und Wasser selbst herzustellen.

 

Ganz nebenbei wird sie eine begeisterte Taucherin, …bis sie den Langstreckenlauf entdeckt, dem sie bis heute verfallen ist. Erst sind es 45-Kilometer-, dann 60-, schliesslich 100-Kilometer-Läufe.

 

Bis heute hat sie 15 Mal den „Bieler", 15 Mal den Burgdorfer (heute Emmentalerlauf) und zehn Mal den „Rubi" (Rund um den Bielersee) absolviert. Im kommenden Mai steht bereits der nächste „Fünziger" auf dem Plan. Im Juni wird ein weiterer Hunderter" folgen.

 

Kunst, Training, Wettkämpfe, ihr Teilzeitjob in der Gastronomie – wo findet eine Powerfrau wie Maya von Moos Ruhe und Entspannung? In ihrem Garten und bei ihren Tieren. Doch - wie könnte es anders sein – auch hier haben sie ihre vielseitigen Begabungen längst eingeholt. Obwohl sie nie zur Gärtnerin ausgebildet worden ist, gilt sie inzwischen als Kapazität und zieht in ihrem Garten besonders erfolgreich Feigenbäume und Kamelien. Daneben engagiert sich Maja von Moos als Mitglied der Schweizerischen Kameliengesellschaft und ist auch als Beisitzerin im Vorstand der Voliere Gesellschaft Zürich seit vielen Jahren aktiv für den Natur- und Vogelschutz tätig.

 

Sie selbst ist jeden Morgen spätestens um sechs Uhr auf den Beinen, um - stets begleitet von ihren drei Hunden - zahlreiche Tiere zu verpflegen, die sie in ihrem Garten beherbergt. Dazu zählen unter anderem Schildkröten und Fische, die sich in ihrem Teich tummeln, drei Sandboas, welche die Wärme der Terrarien geniessen und zahlreiche Vögel, die grossenteils von ihren Besitzern verstossen wurden und bei der überzeugten Junggesellin Maya von Moos ein neues Zuhause gefunden haben.

 

Leben und arbeiten im Wettkampftempo – wird Maya von Moos das nie zuviel? „Noch lange nicht", antwortet die ebenso charmante wie stets bescheidene Malerin. „Nur wäre es schön, wenn ich eines Tages ausschliesslich von meiner Kunst leben könnte und noch mehr Zeit für den Schutz der Tiere und der Natur hätte." Eine Bitte, die sich hoffentlich bald erfüllen wird.






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