

1.1 Welche Farben entdeckst du bei den Vögeln in der Voliere?
Viele Vögel haben ein farbenprächtiges Gefieder. Schreibe auf, welche Farben du entdeckt hast.
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1.2 Wozu haben einige Vögel so auffällige Farben? Was denkst du?
A Partnersuche
B Tarnung
C Revierverteidigung
D Flugstabilität

1.3 Welcher Fuss gehört zu welchem Vogel? 
 | |  A: Riesentukan; B: Säbelschnäbler; C: Siebenfarben-Tangare.
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 Allzweckfüsse

1 grosse Hinterzehe, 3 Vorderzehen, gebogene Krallen
(Drossel, Krähe, Bachstelze)
Kreise deine Lösung ein:
A Riesentukan
B Säbelschnäbler
C Siebenfarben-Tangare
 Kletterfüsse

2 Zehen nach vorn 2 nach hinten gebogene Krallen
(Buntspecht)
Kreise deine Lösung ein:
A Riesentukan
B Säbelschnäbler
C Siebenfarben-Tangare
 Schwimmfüsse

Zehen mit Schwimmhäuten
(Schwäne, Enten)
Kreise deine Lösung ein:
A Riesentukan
B Säbelschnäbler
C Siebenfarben-Tangare

1.4 Wozu brauchen die Blaukrönchen nachts ihre Kletterfüsse?
Du findest die Blaukrönchen in der ersten Voliere, rechts vom Eingang. Kreise die richtige Lösung ein:
A: Um sich sitzend an einem Ast festzuklammern?
B: Um sich kopfüber an einem Ast oder am Volierengitter festzuklammern?
C: Um ihren Partner festzuhalten? 
1.5 Beobachte die Strausswachteln
Du findest sie in der ersten grossen Voliere, links vom Eingang (vielleicht sind sie auch in der Aussenvoliere). Beobachte sie gut, lies die nachfolgende Beschreibung und kreise dann ein, welche der Behauptungen richtig sind. 
 | |  Strausswachtel-Päarchen und ihr gedecktes Hügelnest.
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Strausswachtel (Rollulus roulroul)  Steckbrief

| Grösse: | 27 cm | | Gewicht: | ca. 190 g | | Verbreitungsgebiet: | Burma, einige Inseln des Mergui-Archipels, Malaysische Halbinsel, Sumatra und Borneo | | Lebensraum: | Bambushaine und mit dichtem Buschwerk bestandene Kahlschläge inmitten des Hochwaldes | | Nahrung: | Scharren nach Kleintieren, Insekten und heruntergefallenen Waldfrüchten |

Ein in der Grösse etwa zwischen Wachtel und Rebhuhn stehendes Waldhühnchen, einzige Art der Gattung Strausswachteln. Beide Geschlechter weisen auf der Stirnmitte ein Büschel langer borstenartiger Federn auf. Der Hahn trägt ausserdem auf dem Hinterkopf einen dichten Schopf aus langen zerschlissenen Federn. Halten sich tagsüber auf dem Erdboden und nachts auf den Bäumen auf. In gut bepflanzten Volieren fühlen sich Strausswachteln schnell heimisch. Mit ihren Füssen machen sie weit nach vorne ausladende Bewegungen – das charakteristische Scharren auf dem Erdboden. Sie fangen jedoch auch geschickt grössere Insekten, etwa Heuschrecken, aus der Luft. Das Paar hält treu zusammen. Es baut ein kleines, gedecktes Hügelnest aus Zweigen und trockenen Blättern und baut mit Grashalmen einen kleinen Eingang in Tunnelform. Gelegegrösse: 4-5 Eier, Brutdauer: ca. 18 Tage. Nachzucht in der Voliere am Mythenquai in Zürich bereits gelungen.
Behauptungen:
A kann nicht fliegen
B macht ihr Nest auf dem Boden
C ist ein Säugetier
D hat 5 Zehen
E hat rot umrandete Augen
F frisst Mäuse
G scharrt oft im Sand
H Männchen und Weibchen sehen gleich aus
 1.6 Informationen zu den Vogelaugen

Vögel sehen aussergewöhnlich gut. Die Sehschärfe der Vogelaugen übertrifft diejenige aller übrigen Wirbeltiere bei weitem. Der Vogel sieht kleinere Dinge auf grosse Entfernung viel schärfer als wir Menschen und dies, obwohl er einen Gegenstand nur mit dem einen oder mit dem anderen Auge erfassen kann.
Der Vogel sieht seine Umwelt farbig, jedoch in geringerem Farbenreichtum als wir Menschen. Grün und Blau sieht er als trübes Grau. Rot wirkt stark auf das Vogelauge. Weshalb sind so viele reife Beeren rot? Unreife Beeren locken die Vögel schon aufgrund ihrer Farbe nicht an.
Vögel empfinden Tageslicht nicht so hell wie wir. Die Dämmerung erscheint dem Vogel beinahe als Nacht. Eigenartigerweise können Vögel mit ihrem Blick durchaus Dunst oder Nebel durchdringen, der für menschliche Augen bereits undurchdringlich ist.

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